Lesung: Fugu

Umweltsorgen in Japan

Bruno Heinzer unterhielt mit Szenen aus seinem Roman „Fugu“

Remo Schneider wird von der internationalen Umweltorganisation Terra für ein Jahr nach Tokyo geschickt, um eine Kampagne gegen Gentech-Soja zu lancieren. Es dauert eine Weile, bis Remo mit einer verwegenen und witzigen Idee der Durchbruch gelingt und er die umweltfeindlichen Machenschaften der Nahrungsmittelindustrie aufdecken kann. Doch dabei legt er sich unwissentlich mit der Yakuza an, der japanischen ›Mafia‹, die grosse Teile der Fleischproduktion kontrolliert und aus der Katastrophe von Fukushima in abscheulicher Weise Profit zu machen versucht.

Remo kommt ins Gefängnis und muss schließlich untertauchen …Wie beim titelgebenden Fugu, dem Kugelfisch, der sowohl tödliches Gift als auch Delikatesse sein kann, liegen Glück und Gefahr in diesem Roman nahe beisammen.

Frisch und witzig geschrieben, zeichnet er ein farbiges Bild des heutigen Japan und bietet gleichzeitig Einblick in die Arbeit einer engagierten Umweltorganisation.

Bruno Heinzer, 1955 in Zürich geboren, war lange bei Greenpeace tätig. Er mag Katzen, Kühe, Karten und Spiele. Kocht gern, vor allem selber erbeutete Fische und Pilze, Japanisches und Italienisches. Heinzer hat an über vierzig Orten im In- und Ausland gelebt und wohnt heute in Arth (das leider nicht am Meer liegt).

fuguBruno Heinzer
Fugu

edition 8
216 Seiten
€ 25.70

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Team

Ich arbeite seit März 2013 für das Literaturbuffet. In dieser besten Buchhandlung (und natürlich Café) der Welt bin ich für alle sozialen Aktivitäten zuständig. Und die Website. Und und und. ;)

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