Tagebuchtag 2014: Kunden der ersten Stunde

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Tagebuchtag 2014: Im Zeichen zweier „Kunden der ersten Stunde“ des Literaturbuffets

Der Lebensrückblick von Dr. Karl Sedelmaier

Elisabeth Meizer und Waltraud Meizer präsentierten die Erinnerungen ihres Vaters bzw. Großvaters: „Bekenntnisse im Rückblick“

Dr. Karl Sedelmaier (Jahrgang 1918) führte ein außergewöhnliches Leben. Als Maturant durchquerte er zu Fuß, auf dem Rad und per Anhalter unter anderem Italien und Frankreich, immer auf der Suche nach Baudenkmälern und historischen Stätten der Antike und des Mittelalters.

1937 zum Bundesheer eingezogen, musste er den ganzen Zweiten Weltkrieg durchdienen. Bei einem Heimaturlaub lernte er seine spätere Frau Herta kennen – 1946 heirateten sie.

Das Ehepaar Sedelmaier gehörte zu den ersten treuen Stammkunden unserer Buchhandlung, und sie entzückten uns immer wieder mit erstaunlichen Geschichten, Anekdoten und Erinnerungen aus ihrer beiden Leben. Umso mehr hat es uns gefreut, dass uns Tochter Waltraud Meizer ein Buch anvertraute, das ihr Vater für die Familie in einer kleinen Auflage drucken hatte lassen. „Bekenntnisse und Rückblicke“. Am Tagebuchtag wird die Enkelin des Verfassers aus diesem außergewöhnlichen Zeitdokument lesen!

Der Tagebuchtag

Das unter anderem von WienKultur geförderte Projekt wurde von der Wiener Malerin Traute Molik-Riemer ins Leben gerufen. Die innovative Idee TAGEBUCHTAG findet nicht nur in Österreich, sondern auch schon in Berlin und London Anklang.

„Schreib´ Deine Erlebnisse in Dein „Logbuch des Lebens“, denn das Leben ist wie eine Schiffsreise, und Du bist der Kapitän!“

„Den Alltag, Wünsche und Sehnsüchte zu beschreiben, ist insbesondere für junge Menschen von großem Wert: Ob mit Blogs, Facebook- Eintragungen oder im guten, alten Tagebuch“, erläutert die Initiatorin des Tagebuchtages. Traute Molik-Riemer plädiert aber dafür, Blogs und alles, was man sonst noch dem Internet anvertraut, auszudrucken, da nur Papier dem Fortschritt der Technik zu trotzen scheint. Außerdem ist zu bedenken, dass das Internet – wie man jetzt weiß – nicht nur für US-Geheimdienste ein “offenes Buch” ist. Eintragungen in ein Tagebuch aus Papier kann man verbrennen, das Internet nicht!

 


Alle nachfolgenden Fotos ©2014 by Studio Rotkäppchen.

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Team

Ich arbeite seit März 2013 für das Literaturbuffet. In dieser besten Buchhandlung (und natürlich Café) der Welt bin ich für alle sozialen Aktivitäten zuständig. Und die Website. Und und und. ;)

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