Das war: Todeswalzer

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Gerhard Loibelsbergers neuer Nechyba-Krimi begeistert.

Gerhard Loibelsberger las bei uns aus „Todeswalzer“

Gerhard Loibelsberger und sein Inspektor Nechyba sind die idealen Begleiter, um Interessierte anlässlich der Hundertjahr-Gedenkveranstaltungen an den Ausbruch des 1. Weltkrieges durch die Straßen der Reichs- und Residenzstaat Wien zu begleiten, in denen nicht nur ein Serienmörder sein Unwesen treibt (übrigens hier in unserem Grätzl) – auch die Wogen des Nationalismus, der Kriegslüsternheit, der irrwitzigen Illusionen in einen schnellen Rachefeldzug am Balkan rollen durch die Stadt.

Mit „Todeswalzer“ hat Loibelsbergers Nechyba-Serie, die den Nieder- und Untergang der Habsburgermonarchie in Kriminalromanen abbildet, eine neue Qualität erreicht. Die deutsche Autorenvereinigung „Homer – Historische Literatur“ hat das heuer mit dem „Silbernen Homer“ in der Sparte „Historischer Kriminalroman“ gewürdigt.

Der Autor wird, quasi zum 100. Jahrestag, am 1. Oktober unter anderem aus dem Epilog seines Romans lesen: Denn im Herbst 1914 beginnt der Kriegstaumel der Ernüchterung und dem Schrecken Platz zu machen, als die Gefallenzahlen steigen. Eltern, die aus „Patriotismus“ heraus ihre Söhne stolz zur Abfahrt an die Front begleitet haben, weinen nun um ihre irgendwo in der Ferne umgekommenen Kinder.

Gerhard Loibelsberger
Todeswalzer
276 Seiten, Gmeiner-Verlag, EUR 13,40

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Team

Ich arbeite seit März 2013 für das Literaturbuffet. In dieser besten Buchhandlung (und natürlich Café) der Welt bin ich für alle sozialen Aktivitäten zuständig. Und die Website. Und und und. ;)

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