Veranstaltungen Frühjahr 2017

Kurt Lhotzky

Liebe Freundinnen und Freunde des Literaturbuffets,

ab 2. Februar beginnt bei uns die Veranstaltungssaison 2017 ;-). Wir beginnen historisch-kriminell mit Andreas Pittler, machen weiter mit Zeitgeschichte, wenden uns dann einen anderen Thema – Ernährung und Gesundheit – zu, ehe das Erste Wiener Lesetheater eine Lili-Grün-Revue präsentiert.

Und die Redaktion der BUCHSTABENSUPPE scharrt auch schon in den Startlöchern – bald gibt’s eine neue Ausgabe unseres Kundenmagazins!

Wir wünschen einen schönen Start ins neue Kulturjahr!


Februar


Mit Andreas Pittler ins neue literarische Jahr

Donnerstag, 2. Februar 2017, 19.00 Uhr
Andreas Pittler präsentiert seine beiden Neuerscheinungen

Gleich mit zwei Neuerscheinungen eröffnet Andreas Pittler das neue Jahr 2017: Der „Wiener Kreuzweg“ ist der erste Teil des „Wiener Tryptichon“, der am Beispiel dreier Wiener Familien – der Unternehmerfamilie Glickstein, der kleinbürgerlichen Strechas und der Proletarierfamilie Bielohlawek – die Periode vom Untergang der Habsburgermonarchie bis zum „Anschluss 1938 beleuchtet.

Die „Spur Ikonen“ ist ein zeitgeschichtlicher dystopischer Politkrimi – und beginnt am antifaschistischen Schutzwall, der die Wiener Bezirke Wieden und Margareten voneinander trennt. Blöd, wenn man dort als Schmuggler der Grenzpolizei in die Hände fällt …

Andreas Pittler
Die Spur der Ikonen

Gmeiner-Verlag
281 Seiten
€ 12,40

Andreas Pittler
Wiener Kreuzweg

Echomedia-Verlag
376 Seiten
€ 19,80


Buchengasse 100

Donnerstag, 16. Februar 2017, 19.00 Uhr
Gitta Tonka präsentiert die Erinnerungen ihrer Mutter: „Buchengasse 100, Geschichte einer Arbeiterfamilie“

Oswalda „Ossy“ Sokopp wurde 1923 in eine Wiener Arbeiterfamilie geboren. Aufgewachsen in der Buchengasse 100 im 10. Gemeindebezirk, begleiteten sie Ausbeutung und Elend des Proletariats von frühester Kindheit an. Ihre ganze Verwandtschaft, das merkte sie bald, stand gegen diese schreiende Ungerechtigkeit im Kampf, im Klassenkampf. Oswalda Tonka hat die Geschichte dieses Kampfes als Familiengeschichte dreier Generationen aufgeschrieben, ihre Tochter Gitta machte daraus das vorliegende Buch.

Mit „Buchengasse 100“ ist Oswalda Tonka ein Meisterwerk zur österreichischen Arbeitergeschichte gelungen, literarisch anspruchsvoll, packend erzählt und historisch detailgetreu. Die Sokopp-Tonkas waren über 100 Jahre lang an zeitgeschichtlichen Brennpunkten zugegen.

Oswalda Tonka
Buchengasse 100, Geschichte einer Arbeiterfamilie

Promedia-Verlag
232 Seiten
€ 17,90


Wie koche ich meinen Esel ein?

Donnerstag, 23. Februar 2017, 19.00 Uhr
Heike Linamyer präsentiert ihr Buch

Oft wurden dem Esel in der Geschichte Starrsinn und Dummheit zugeschrieben, doch ein Esel ist überaus situationsintelligent und beispielsweise beim Vereinfachen von Arbeitsabläufen Pferden überlegen.

Natürlich bereitet diese Art der Intelligenz dem Besitzer nicht immer Vergnügen, vor allem dann nicht, wenn der andere Pläne hat. So ähnlich verhält es sich auch mit unserem Gehirn. Das limbische System (unser Esel) hat uns im Kampf ums Überleben immer gute Dienste erwiesen, allerdings widersprechen kurzfristige Impulse und situationsintelligentes Handeln manchmal den langfristigeren Plänen, die im präfrontalen Cortex entstehen. Wer kennt nicht den Ruf des Kühlschranks in der Nacht? Oder die ewig lauernde Gefahr des Süßen an der Supermarktkasse?

Die gute Nachricht: Mit der geeigneten „Karotte“ kann man den Esel sehr gut zur Mitarbeit beim Projekt „Gewichtsreduktion“ motivieren, also den Esel mit einfachen, schnellen Rezepten und Tipps zum gehirngerechten Abnehmen einkochen.

Heike Linamayer, MSc MEd (*1971) weiß, was es heißt, dick zu sein und hat viele Diäten ausprobiert. Aus gesundheitlichen Gründen wurde ihr eine Magenbypass-Operation zur Gewichtsreduktion nahegelegt, die sie ablehnte. Sie entschied sich stattdessen, Fastfood und Kantinenessen mit Selbstgekochtem zu ersetzen und gehirngerecht abzunehmen. Mittlerweile sind es über 40 kg – ohne strenge Diät und ohne Verbote, dafür mit Freude und einer neuen, lustvollen Einstellung zum Essen.

Auf dem zweiten Bildungsweg hat sich die ehemalige IT-Spezialistin wissenschaftlich mit Health Sciences und Psychologie auseinandergesetzt und schreibt zurzeit an ihrer Dissertation im Bereich der Adipositasforschung. Sie betreibt eine psychologische Praxis in Wien.

Heike Linamayer
Wie koche ich meinen Esel ein?

Ibera-Verlag
199 Seiten
€ 19,90


März


Lili Grün Abend

Donnerstag, 2. März 2017, 19.00 Uhr
Eine Veranstaltung des Ersten Wiener Lesetheaters: Lesung mit Liedern: Lili Grün (1904-1942) „Junge Bürokraft übernimmt auch andere Arbeit…“

oder „Jeder Mensch hat Anspruch auf ein bissel Glück“

Ein Wiener Roman um die junge Susi Urban, die tapfer mit dem Leben herumrauft, erschienen als Fortsetzungsgeschichte im „Wiener Tag“ 1936.

Mitwirkende: Rremi Brandner, Anke Heimberg, Emilie Locatin, Andrea Pauli, Susanne Schneider und Rosemarie Radtke (Musik)

Die Bücher von Lili Grün sind im Aviva-Verlag erschienen!


(Titelbild: Pexels.com)

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