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Veranstaltungen, Youtube, Literaturquiz

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 Neue Öffnungszeiten ab 1. 1. 2010

Montag - Freitag 8.30 - 19.00 Uhr

Samstag: 9.00 - 17.00 Uhr


Veranstaltungen im März 2010



Dienstag, 9. März 2010, 19.30

Gerhard Loibelsberger liest aus seinem historischen Wien-Krimi "Naschmarkt-Morde"

 

Wien 1903. Ein geheimnisvoller Unbekannter macht am nächtlichen Naschmarkt Jagd auf die junge Gräfin von Hainisch-Hinterberg. Den ersten - gescheiterten - Mordversuch merkt nicht einmal das Opfer selbst Der nächste Anschlag gelingt, und es ist vor allem der umtriebige Journalist Leo Goldblatt, der eine rasche Aufklärung des Mordes fordert. Denn Joseph Maria Nechyba, Inspector des kaiserlich-königlichen Polizeiagenteninstituts, ist alles andere als ein dynamischer Ermittler. Und dann schlägt der „Naschmarkt-Mörder“ neuerlich zu.

Gerhard Loibelsbergers Kriminalroman enführt die Leserschaft in das Wien des Jugendstils und des antisemitischen Bürgermeisters Lueger, arrangiert Begegnungen mit Gustav Klimt und Peter Altemberg - ein prächtiges Panorama einer Welt, die schon bald dem Untergang geweiht sein wird...

 

Angereichert wird die Handlung durch exquisite Rezepte aus der k & k Küche des fin de siécle.

 

Sonntag, 14. März 2010, 10.00 Uhr

Thomas Fuchs (Deutschland) liest aus seinem Roman "Grenzverkehr"

Eine Frau, ein paar Männer – und viele Gartenzwerge

Plakat

Milena, die stolze Siegerin einer Misswahl in der Provinz, wird für ein Werbefoto für eine Wäschespinne gebucht. Doch sie will mehr vom Leben und zieht (auch sich) aus, um im Goldenen Westen ihr Glück zu suchen. Dort lernt sie einen veritablen Zoo von Überlebenskünstlern kennen.

Ein Sittenroman über die Herrschaft der Torheit, den Traum vom Westen, die Jagd nach dem Geld und der Sehnsucht, dem Schlamassel zu entkommen. Vergnüglich, spannend, ernst und mit einem guten Schuss Erotik, wobei unsere Heldin im Herzen immer „rein“ bleibt.

 

Autor Thomas Fuchs ist zwar keine 25 Jahre mehr, aber Jobs hatte er auch schon viele: So arbeitete er unter anderem als Werbetexter, Drehbuchautor, Script Doctor, Gagschreiber und sogar Senior Story Consultant. Außerdem schreibt er regelmäßig für das Satire-Magazin Titanic. Sein erster Roman Grenzverkehr handelt von Grenzerfahrungen: Milena zieht für ihren Traum vom Westen nicht nur daheim, sondern meistens auch sich selbst aus und lernt auf dem Weg in den vermeintlich goldenen Westen Typen und Überlebenskünstler kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Ein Aufzüge hassender Millionär ist ebenso dabei wie eine entführte Russin und ein Gartenzwergfabrikant.

 

Dienstag, 16. März 2010, 19.30 Uhr

Sozialismen

Joachim Becker, Rudy Weißenbacher und Walter Schicho präsentieren den gleichnamigen Titel aus dem Promedia-Verlag

Der Band beschäftigt sich mit Entwicklungsmodellen aus dem 20. Jahrhundert, die Gesellschaftsveränderung mit sozialistischen Ansprüchen umzusetzen versuchten. Die AutorInnen analysieren dabei, unter welchen Bedingungen diese Ansätze abseits kapitalistischer Marktlogik entstanden, wie ökonomische und soziale Entwicklungen vorangetrieben und umgesetzt wurden und inwieweit emanzipatorische Ansprüche eingelöst werden konnten. Schließlich gehen sie der Frage nach, welche gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Veränderungen möglich waren und woran diese sozialistischen Versuche schließlich scheiterten.

cover

Die Herausgeber:

Joachim Becker, geboren 1960, ist Ökonom und Politikwissenschaftler und arbeitet als Professor am Institut für Aussenwirtschaft und Entwicklung der Wirtschaftsuniversität Wien. Regionale Schwerpunkte sind hierbei Lateinamerika, Osteuropa sowie das Südliche Afrika. Bei Promedia sind von ihm als Mitherausgeber folgende Bände erschienen: “Geld Macht Krise”, “Grenzen weltweit” und “Krieg an den Rändern”.
Rudy Weißenbacher, geboren 1966 in Graz, ist historischer Sozialwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Regional- und Umweltwirtschaft der Wirtschaftsuniversität Wien.

Sonntag, 21. März 2010, 10.00 Uhr

Geschichtsfrühstück mit Dr. Angelina Pötschner zu ihrem Buch "Wien, die kaiserliche Residenzstadt"

Auf sechs Routen führt die Kunsthistorikerin Angelina Pötschner (Mitarbeiterin des Bundesdenkmalamtes) die Leserinnen und Leser zu architektonischen und historischen Sehenswürdigkeiten des imperialen Wien. Und die Vergangenheit als Hauptstadt eines ausgedehnten Reiches hat vielfältige und teilweise erstaunliche Spuren im Stadtbild hinterlassen. Eine historische Wanderung jenseits der Sisy- und Franzl-Klischees!


Der FALTER Verlag fügt mit Angelina Pötschners Buch seiner Reihe „Kultur für Genießer“ eine weitere bedeutende Facette hinzu.

 

Literaturquiz 2010 - Die Regeln

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Aktualisiert (Donnerstag, 11. Februar 2010 10:02) Geschrieben von: Administrator Mittwoch, 06. Januar 2010 13:42

 

Monatlich wird je eine literarische Frage zu folgenden Themengebieten gestellt:


• Kinderbuch
• Jugendbuch
• Lyrik und Belletristik allgemein
• Krimi
• Fantasy
• Sachbuch allgemein

Die Ziehung der Gewinner für den laufenden Monat findet immer am letzten Sonntag des Monats im Rahmen der „Literaturquizjause”  statt, die Preise werden dann bei der nächsten Literaturquizjause im folgenden Monat überreicht. Die Gewinner werden von uns verständigt!


Preise, die nicht persönlich entgegengenommen werden wandern in einen Jackpot. Bücher im Jackpot werden gegebenenfalls für Publikumsspiele im Rahmen der Literaturquizjause als Preise vergeben. Preise, die auch bei der letzten Veranstaltung im Jahr nicht gewonnen worden sind, werden an sozial oder gesundheitlich benachteiligte Menschen gespendet.

Die Fragen


• finden sich auf unserer Homepage und können via Mail beantwortet werden. Die Antwortmails werden von uns ausgedruckt, gefaltet und so gemeinsam mit den in der Buchhandlung abgegegenen richtigen Einsendungen gezogen. Sie benötigen den Acrobat Reader 8 (oder höher), um die Formulare online ausfüllen und zurückschicken zu können. Sie können die beantworteten Formulare sowohl über einen Mailclient (Thunderbird, Eudora, incredimail, Outlook...) als auch via Webmail (gmail, yahoo, GMX.) an uns senden. Den aktuellen Acrobat-Reader können Sie hier downloaden.

• finden sich auf A4-Blättern, die in der Buchhandlung aufliegen und bei uns abgegeben werden können. Die im Internet downloadbaren Teilnahmescheine sind vollkommen ident mit den ausgedruckten Formularen - dadurch ist gewährleistet, dass bei der Ziehung keine Unterscheidung zwischen Mail-Antworten und direkt in der Buchhandlung abgegebenen Antwortscheinen möglich ist.

Die Ziehung und die Überreichung der Preise findet im Rahmen einer Literaturjause am letzten Sonntag im Monat (zwischen 15.30 und 18.00) statt.

Im Dezember findet die letzte Literaturjause ausnahmsweise am 3. Adventsamstag, ab 18.30, im Literaturbuffet, statt.

Bei der Literaturjause gibt es eine zusätzliche Quiz- oder Activity-Runde, bei der die Anwesenden ebenfalls eine Gewinnchance bekommen.

Auftakt-Quizjause


Bei der "Auftakt-Quizjause" werden noch einmal die Spielregeln und die Idee des Literaturquiz vorgestellt. Weiters werden die ersten Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt.

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Veranstalter und jene Personen, die selbst eine Quizfrage ausgearbeitet haben. Diese Personen können aber sehr wohl am Quiz in einer anderen Kategorie teilnehmen.

   

1968, die Pinguine und Adornos Wasserglas

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Aktualisiert (Donnerstag, 07. August 2008 18:46) Geschrieben von: Administrator Donnerstag, 07. August 2008 18:32

Das Magische JahrDas "Gedenkjahr" an's 68er Jahr hat eine Reihe von Büchern hervorgebracht - interessante (wie die 1968er Reihe von Suhrkamp), merkwürdige (wie die Memoiren der Uschi Obermaier), unnötige (wie Götz Alys Geschichts-Suderei) und ein wirklich herzerfrischend freches Werk: Rob Alefs "Das magische Jahr".

Die"Revolution" hat gesiegt bei Rob Alef, was sich an erstaunlichen Phänomenen ablesen lässt. Etwa am Kindertheater, das "Kasperle und die Dialektik" aufführt; oder an den bahnbrechenden Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit (die anschaulich beschrieben werden, ebenso wie das burn-out-Syndrom). 

Weiterlesen: 1968, die Pinguine und Adornos Wasserglas

   

Ein Spitzenkrimi aus Irland

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GrabesgrünTana French, einer jungen irischen Autorin, verdanken wir einen der bemerkenswertesten Krimis dieses Sommers: "Grabesgrün". Eine archäologische Ausgrabungsstätte bei Dublin, in der Nähe eines Vororts, der sicher nicht die Heimstatt der Reichen und Schönen ist. Ein kleines Mädchen, dessen Leichnam auf einem keltischen Opferaltar gefunden wird. 

Wer jetzt sagt "Eh klar, wie das weitergeht", irrt sich gewaltig.

Weiterlesen: Ein Spitzenkrimi aus Irland

   

Vergriffene Bücher suchen und finden

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Als Serviceleistung besorgen wir für unsere Kundinnen und Kunden gerne auch antiquarische Bücher. Wir sind Teil des buchhändlerischen Antiquariatsnetzwerkes Antiquaria, das unter anderem das Zentralverzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB) umfasst.

Ihr Vorteil: Sie sparen sich langwierige Recherchen und können Ihr vergriffenes Wunschbuch bequem in der Buchhandlung abholen.


Im Folgenden finden Sie eine Liste seltener und/oder kurioser antiquarischer Bücher, die direkt beim Anbieter Gerold Wallner bestellt werden können:

 

englisches Wörterbuch

€ 35.-

Dritte Auflage, Leipzig 1820, gedruckt bei Rabenhorst, Buchhandlung A. Fest. Siegellackabdrücke auf Deckel und Vorsatz, Eigentumsvermerk in Bleistift auf Vorsatz, persönliche Vermerke in Tinte auf letztem Umschlagsblatt datiert auf Wien 1847 und Wien 1848.


Dackeljana

€ 95,-

Erste Auflage, Wien 1951, Verlag Adolf Swoboda & Söhne, Druck Elbemühl, Druck der sechsfarbigen Bilder Ferdinand Repper; Illustrationen von Ernst Kutzer. Leinenrücken etwas verblasst, ansonsten Zustand wie neu – ungebraucht.


Der Hof Ludwigs XIV

€ 35,-

Prachtausgabe des Inselverlags, 2. Auflage, Leipzig 1922, Leinen, Rücken fleckig und etwas gelockert, sehr guter Erhaltungszustand bei einigen Gebrauchsspuren. Aus den Denkwürdigkeiten des Herzogs von Saint-Simon – übertragen von Arthur Schurig (1870-1926), Übersetzer aus dem Französischen und Schriftsteller; die Einleitung (und ungefähr die Hälfte des aufwändig illustrierten Bandes) bildet ein Aufsatz von Wilhelm Weigand (1862-1949), Schriftsteller und Publizist


Handbuch der deutschen Dicht- und Redekunst

€ 60,-

Zweite Auflage, Wien 1817, Verlag Doll; schöner Kupfer, feste Bindung, Dünndruck; Eigentumsvermerke aus älterer und jüngerer Zeit. K. L. Schaller, eigentlich Johann Schwaldopler (1777 bis 1808), Concepts-Adjunct beim k. k. Hofkriegsrat, romantischer Beamten-Schriftsteller aus dem biedermeierlichen Wien (ähnlich Franz de Paula Gaheis – 1763-1809, Joseph Kyselak – 1795-1831, Franz Grillparzer – 1791-1872); Hauptgebiete Kunst und Geschichte; vom Verleger Anton Doll gefördert. Talentiert auf vielen Gebieten, verfasst auch ein Opernlibretto nach einem Stoff Wielands: „Die Königin der Schwarzen Inseln“, Musik Anton Eberl; Das Buch ist die zweite Auflage, das Pseudonym dürfte vom Verleger Doll gewählt sein, da es auch für die zweite Auflage für die Vorrede (erschienen 1817) verwendet wird. Es handelt sich um zwei Teile in einem Band, eine bildungsbürgerliche Poetik in Briefform.


Sigmund Bachrich, Aus verklungenen Zeiten

€ 20,-

Erste Auflage, Wien 1914, Verlag Paul Knepler (Wallishausser’sche k. u. k. Hofbuchhandlung; Broschüre mit Foto des Autors, posthum erschienen; Gebrauchsspuren, aber vollständig bei fester Bindung. Sigmund Bachrich (1841 Nyitrazsambokret-1913 Wien oder Grimmenstein), Geigenvirtuose, Komponist, Kapellmeister. Studium der Geige bei Joseph Böhm, Kapellmeister beim Pariser Théatre Lyrique 1866-1869, dann Bratschist bei den Wiener Philharmonikern bis 1899, Mitglied des Hellmesberger Quartetts seit 1869, des Rosé Quartetts 1890; Professur am Wiener Konservatorium, Komposition von Opern.


Ludwig Hevesi, Zerline Gabillon

€ 25,-

Erste Auflage, Stuttgart 1894, mit zwei Fotos der Künstlerin und Zeichnungen von Helen Bettelheim-Gabillon; Broschüre mit starken Gebrauchsspuren, einige Seiten lose. Zerline Gabillon (1834-1892) war Schauspielerin am Wiener Burgtheater und gehörte gemeinsam mit ihrem Mann Ludwig (1828-1896) zu den am meisten Gefeierten dieser Epoche. Ihre Tochter (1857-1946) war Schriftstellerin und Grafikerin, verheiratet mit Anton Bettelheim (1851-1930); überlebte den Naziterror als Protestantin, ihre Kinder wurden wegen des jüdischen Vaters ermordet. Ludwig Hevesi (1843 als Ludwig Hirsch in Heves-1910 in Wien), Schriftsteller und Journalist im Kreis der Wiener Secession; der Wahlspruch auf dem Secessionsgebäude „Der Zeit ihre Kunst – der Kunst ihre Freiheit“ stammt von ihm.


Bruno Brehm, Trilogie vom Weltkrieg (nachträglich von Autor und Verlag zusammengestellt)

€ 35.-

Bruno Brehm (1892 -1974), typischer Vertreter vaterländischer, dann nationalsozialistischer, dann konservativer Literatur. Sein Erfolg als Schriftsteller gründet auf der Trilogie vom Weltkrieg, worin das Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie beschrieben wird. Der Ton, der Brehm anschlägt, ist populär, klischeehaft und anekdotisch, worin sch die reaktionäre Grundstimmung verbirgt. In der Nazizeit war Brehm Herausgeber des getreuen Eckhard, Leiter der Wiener Kulturvereinigung und wurde für die Weltkriegstrilogie geehrt. Nach dem Weltkrieg kurz verhaftet, versuchte er sich 1960 in einer zweiten Trilogie, die aber den populistischen Ton der ersten nicht traf und erst recht nicht die Auseinandersetzung mit Hitlers Geschichte bewältigte (und seiner eigenen Verstrickung). Dennoch gilt Brehm als österreichischer Dichter, der auch noch nach 1945 geehrt wurde.


Hans Hümmeler, Helden und Heilige

€ 5,-

Heiligenlegenden für jeden Tag, katholischer Fundamentalismus in Reinkultur inklusive antisemitischer Heiligenlegenden. Rücken im oberen Viertel eingerissen, ansonsten guter Zustand

Kirchliche Druckerlaubnis durch das erzbischöfliche Generalvikariat in Köln für den Verlag der Buchgemeinde Bonn, ohne Jahreszahl (Dreißigerjahre des 20. Jhdts. wahrscheinlich)


Weltall und Menschheit, Erster Band, Jahrhundertwende (19. zu 20.)

€ 25,-

„Geschichte der Erforschung der Natur und der Verwertung der Naturkräfte im Dienste der Völker, herausgegeben von Hans Kraemer in Verbindung mit … Privatdozent Dr. Adolf Marcuse, Berlin… Kapt.-Lt. a. D. Georg Wislicenus, Abteilungsvorstand der deutschen Seewarte zu Hamburg u. a. m.“

Das Buch ist der erste von insgesamt fünf Bänden, eine gut gelungene Verbindung von populärwissenschaftlicher und künstlerischer Darstellung des Wissens der Zeit um die Jahrhundertwende. Die Autoren sind die Koryphäen ihrer Epoche.

Das Buch ist in der Bindung fest, allerdings sind die Seiten 431 bis 434 und 475 bis 480 lose und teilweise angerissen. Die Illustrationen (teilweise Faltbilder, Fotos können bei Anfrage verschickt werden) sind vollzählig erhalten. Insgesamt ein schönes Exemplar, Halbleder, florales Jugendstilmuster auf dem Vorsatz, erste Auflage ohne Jahresangabe um 1900


Benedikt Momme Nissen, Der Rembrandtdeutsche Julius Langbehn

€ 10,-

Nissen (1870-1943) ist Maler und Schriftsteller, strenger Katholik, Langbehn (1851-1907) war Schriftsteller mit unstetem Leben, Kontakte zu Nietzsche und dem Maler Thoma; wie Nissen, der sein Sekretär war, Katholik, kulturpessimistische Ausrichtung (Hauptwerk „Rembrandt als Erzieher“)

Buch halbleinen, sehr schöner Zustand


Seipels Reden in Österreich und anderwärts, Wien 1926

€ 12,-

Erschienen als „Auswahl zu seinem 50. Geburtstage“, hg. Josef Geßl. Broschüre mit zahlreichen Fotografien, Heros Verlag


Leopold Schmidt, Zwischen Bastei und LInienwall

€ 5,-

Wiener Verlag 1946, erste Auflage, „Wiener Vorstädte und ihre Gäste“. Leopold Schmidt (1912-1981) Volkskundler, Erzählforscher, quasi ein Frühwerk


Florence Palfrey, Garten der Träume

€ 5,-

Ibis Kriminalroman, Linz 1946


Hermann Sudermann, der Katzensteg, 1905 Cotta

€ 7,50

schöner Jugendstilband, Sudermann (1857-1928) war Journalist, Dichter und Bühnenautor mit großzügiger liberaler Grundhaltung; befreundet mit Paul Heyse, literarisch und gesellschaftlich erfolgreich


An Outline of American History

10,-

Hg von United States Information Service 1952. Schönes Beispiel offizieller Geschichtsschreibung im Rahmen der Gestaltung der Weltordnung nach dem 2. Weltkrieg. gut erhalten, Rücken etwas beschädigt


Hans Nehry, Citatenschatz (Geflügelte Worte …) 1895

€ 15,-

schön erhaltenes Exemplar, Rotschnitt oben etwas verblichen


Raoul H. Francé. Ewiger Wald 6.-10. Auflage, ©1922 Eckstein

€ 20,-

Francé (1874-1943) war Biologe, Schriftsteller, Erfinder (meldete den Salzstreuer zum Patent an), Mikrobiologe, Vordenker ökologischer und bionischer Ideen (Begründer der Bodenökologie)

sehr gut erhaltenes Exemplar, Buchschmuck vom Verfasser


Österreich-Ungarns letzter Krieg 1914-1918, Bd VI

€ 115,-

Das Kriegsjahr 1917, Textband, mit starken Gebrauchsspuren insgesamt gut erhalten, Kern und Deckel fest

Es handelt sich um den sechsten Band des insgesamt 15-bändigen Gesamtwerks (sieben Doppelbände jeweils mit Textteil und Beilagenteil und ein Registerband), das unter der Leitung von Edmund Glaise-Horstenau vom österreichischen Bundesministerium für Landesverteidigung und vom Kriegsarchiv ab 1930 herausgegeben wurde.

Edmund Glaise-Horstenau (1882-1946) war Generalstabsoffizier in Galizien ab 1915 im Referat für Presse und Politik im k. u. k. Oberkommando. In der I. Republik Direktor des Kriegsarchivs von 1925-1938, seit 1934 im Staatsrat des Ständestaats, seit 1936 Minister ohne Portefeuille mit der Aufgabe, die Verbindung zu deutschnationalen Kreisen zu halten; 1938 für zwei Tage Vizekanzler unter Seiß-Inquart, im Naziregime mit dekorativen Funktionen ohne großen Einfluss. Als bevollmächtigter General in Kroatien, auf Wunsch des Ustascha-Führeres Ante Pavelic abberufen, Selbstmord in der amerikanischen Gefangenschaft aus Furcht vor einer möglichen Auslieferung nach Jugoslawien.

Glaise-Horstenau steht in der Tradition eines deutschbezogenen Österreichertums, das in der Monarchie selbstverständlich, danach aber verdächtig war – den Österreichern zu „deutsch“, den Nazis zu österreichisch. Seine literarische Tätigkeit ist von dieser Grundhaltung und von einer genauen Kenntnis seiner Sujets geprägt.


Österreich-Ungarns letzter Krieg 1914-1918, Bd VI

€ 200,-

Das Kriegsjahr 1917, Text- und Beilagenband, mit starken Gebrauchsspuren insgesamt gut erhalten, Kern und Deckel fest, es fehlt eine Beilage von 36, Beilagenbox mit Klebespuren

Es handelt sich um den sechsten Band des insgesamt 15-bändigen Gesamtwerks (sieben Doppelbände jeweils mit Textteil und Beilagenteil und ein Registerband), das unter der Leitung von Edmund Glaise-Horstenau vom österreichischen Bundesministerium für Landesverteidigung und vom Kriegsarchiv ab 1930 herausgegeben wurde.

Edmund Glaise-Horstenau (1882-1946) war Generalstabsoffizier in Galizien ab 1915 im Referat für Presse und Politik im k. u. k. Oberkommando. In der I. Republik Direktor des Kriegsarchivs von 1925-1938, seit 1934 im Staatsrat des Ständestaats, seit 1936 Minister ohne Portefeuille mit der Aufgabe, die Verbindung zu deutschnationalen Kreisen zu halten; 1938 für zwei Tage Vizekanzler unter Seiß-Inquart, im Naziregime mit dekorativen Funktionen ohne großen Einfluss. Als bevollmächtigter General in Kroatien, auf Wunsch des Ustascha-Führers Ante Pavelic abberufen, Selbstmord in der amerikanischen Gefangenschaft aus Furcht vor einer möglichen Auslieferung nach Jugoslawien.

Glaise-Horstenau steht in der Tradition eines deutschbezogenen Österreichertums, das in der Monarchie selbstverständlich, danach aber verdächtig war – den Österreichern zu „deutsch“, den Nazis zu österreichisch. Seine literarische Tätigkeit ist von dieser Grundhaltung und von einer genauen Kenntnis seiner Sujets geprägt.


Österreich-Ungarns letzter Krieg 1914-1918, Bad IV

€ 200,-

Das Kriegsjahr 1916, erster Teil, Text- und Begleitband, mit starken Gebrauchsspuren insgesamt gut erhalten, Kern und Deckel fest, es fehlen zwei Beilagen von 29, Beilagenbox mit Klebespuren

Es handelt sich um den vierten Band des insgesamt 15-bändigen Gesamtwerks (sieben Doppelbände jeweils mit Textteil und Beilagenteil und ein Registerband), das unter der Leitung von Edmund Glaise-Horstenau vom österreichischen Bundesministerium für Landesverteidigung und vom Kriegsarchiv ab 1930 herausgegeben wurde.

Edmund Glaise-Horstenau (1882-1946) war Generalstabsoffizier in Galizien ab 1915 im Referat für Presse und Politik im k. u. k. Oberkommando. In der I. Republik Direktor des Kriegsarchivs von 1925-1938, seit 1934 im Staatsrat des Ständestaats, seit 1936 Minister ohne Portefeuille mit der Aufgabe, die Verbindung zu deutschnationalen Kreisen zu halten; 1938 für zwei Tage Vizekanzler unter Seiß-Inquart, im Naziregime mit dekorativen Funktionen ohne großen Einfluss. Als bevollmächtigter General in Kroatien, auf Wunsch des Ustascha-Führers Ante Pavelic abberufen, Selbstmord in der amerikanischen Gefangenschaft aus Furcht vor einer möglichen Auslieferung nach Jugoslawien.

Glaise-Horstenau steht in der Tradition eines deutschbezogenen Österreichertums, das in der Monarchie selbstverständlich, danach aber verdächtig war – den Österreichern zu „deutsch“, den Nazis zu österreichisch. Seine literarische Tätigkeit ist von dieser Grundhaltung und von einer genauen Kenntnis seiner Sujets geprägt.


Österreich-Ungarns letzter Krieg 1914-1918, Bad II

€ 115,-

Das Kriegsjahr 1915, erster Teil, Beilagenband, mit starken Gebrauchsspuren insgesamt gut erhalten, Box mit Klebespuren, alle Beilagen und Skizzen vollständig vorhanden

Es handelt sich um den zweiten Band des insgesamt 15-bändigen Gesamtwerks (sieben Doppelbände jeweils mit Textteil und Beilagenteil und ein Registerband), das unter der Leitung von Edmund Glaise-Horstenau vom österreichischen Bundesministerium für Landesverteidigung und vom Kriegsarchiv ab 1930 herausgegeben wurde.

Edmund Glaise-Horstenau (1882-1946) war Generalstabsoffizier in Galizien ab 1915 im Referat für Presse und Politik im k. u. k. Oberkommando. In der I. Republik Direktor des Kriegsarchivs von 1925-1938, seit 1934 im Staatsrat des Ständestaats, seit 1936 Minister ohne Portefeuille mit der Aufgabe, die Verbindung zu deutschnationalen Kreisen zu halten; 1938 für zwei Tage Vizekanzler unter Seiß-Inquart, im Naziregime mit dekorativen Funktionen ohne großen Einfluss. Als bevollmächtigter General in Kroatien, auf Wunsch des Ustascha-Führers Ante Pavelic abberufen, Selbstmord in der amerikanischen Gefangenschaft aus Furcht vor einer möglichen Auslieferung nach Jugoslawien.

Glaise-Horstenau steht in der Tradition eines deutschbezogenen Österreichertums, das in der Monarchie selbstverständlich, danach aber verdächtig war – den Österreichern zu „deutsch“, den Nazis zu österreichisch. Seine literarische Tätigkeit ist von dieser Grundhaltung und von einer genauen Kenntnis seiner Sujets geprägt.


Österreich-Ungarns letzter Krieg 1914-1918, Bad VII

€ 115,-

Das Kriegsjahr 1918, Textband, mit starken Gebrauchsspuren insgesamt gut erhalten, Kern und Deckel fest, erstes Gelenk gebrochen

Es handelt sich um den siebenten Band des insgesamt 15-bändigen Gesamtwerks (sieben Doppelbände jeweils mit Textteil und Beilagenteil und ein Registerband), das unter der Leitung von Edmund Glaise-Horstenau vom österreichischen Bundesministerium für Landesverteidigung und vom Kriegsarchiv ab 1930 herausgegeben wurde.

Edmund Glaise-Horstenau (1882-1946) war Generalstabsoffizier in Galizien ab 1915 im Referat für Presse und Politik im k. u. k. Oberkommando. In der I. Republik Direktor des Kriegsarchivs von 1925-1938, seit 1934 im Staatsrat des Ständestaats, seit 1936 Minister ohne Portefeuille mit der Aufgabe, die Verbindung zu deutschnationalen Kreisen zu halten; 1938 für zwei Tage Vizekanzler unter Seiß-Inquart, im Naziregime mit dekorativen Funktionen ohne großen Einfluss. Als bevollmächtigter General in Kroatien, auf Wunsch des Ustascha-Führers Ante Pavelic abberufen, Selbstmord in der amerikanischen Gefangenschaft aus Furcht vor einer möglichen Auslieferung nach Jugoslawien.

Glaise-Horstenau steht in der Tradition eines deutschbezogenen Österreichertums, das in der Monarchie selbstverständlich, danach aber verdächtig war – den Österreichern zu „deutsch“, den Nazis zu österreichisch. Seine literarische Tätigkeit ist von dieser Grundhaltung und von einer genauen Kenntnis seiner Sujets geprägt.


Friedrich von Lucanus, Im Zauber des Tierlebens, 1926

€ 5,-

Lucanus (1869-1947), populärwissenschaftlicher /Tier.)Schriftsteller, bekannter Ornithologe, gilt als „Tierpsychologe“. Buch sehr gut erhalten


Moritz August von Thümmel, Wilhelmines Werdegang, 1925

€ 5,-

von Thümmel (1738-1817) war Schüler der Klosterschule Roßleben und studierte anschließend an der Universität Leipzig, wurde 1761 Kammerjunker bei Erbprinz Ernst Friedrich und 1768 Wirklicher Geheimer Rat und Coburgischer Minister, zog sich 1782 von den öffentlichen Geschäften zurück und starb am 26. Oktober 1817 in Coburg. Literarische Anerkennung erntete Thümmel 1764 mit seiner „Wilhelmine“, einem Kleinepos in sechs Gesängen. Die kleine geistreiche Komposition, „so angenehm als kühn (Goethe)“, brachte dem Kammerjunker über Nacht großen Ruhm und wurde bald in mehrere europäische Sprachen übersetzt.

Die vorliegende Ausgabe ist durchaus bibliophil mit sechs Doppeltondruckbildern nach alten Stichen, erschien im Enke-Verlag „Die galanten Bücher“ 1925, erste Auflage. gut erhalten, Einband nachgedunkelt seine Foto


Waldemar Bonsels, Menschenwege, 1920

€ 7,50

sehr schön erhaltenes Exemplar, hübsches Exlibris; Bonsels (1880-1952) wurde bekannt als der Verfasser der „Biene Maja“. „Menschenwege – aus den Notizen eines Vagabunden“ entstand 1917


Rudolf Hans Bartsch, Die Geschichte von Nannerl und ihren Liebhabern, 1923

€ 10,-

sehr schönes Exemplar im Staackmann-Verlag, Vignetten von Hugo Steiner-Prag (1880 in Prag – 1945 New York), österreichisch-deutscher Illustrator und Pädagoge, Rudolf Hans Bartsch (1873 Graz – 1952 St. Peter bei Graz) war österreichischer Schriftsteller, davor Offizier, Hauptwerk der Schubertroman „Schwammerl“, wie überhaupt seine schriftstellerische Tätigkeit das alte Österreich verklärt.


Julius Moshage, Weiße Kohle am Tigerberg, 1941

€ 5,-

Leinenrücken gebrochen, ansonsten guter Zustand, Illustrationen von Karl Godai


Goldener Hausfrauenratgeber, herausgegeben von Leopoldine Guggerell, 1954

€ 5,-

sehr gut erhalten. kurios der Inhalt: gesundheitliche Themen und Hausmittel und Heilkräuter werden ebenso angeschnitten und behandelt wie die Bestreitung der Ehelichkeit eines Kindes; dazu Kochrezepte und Anstandslehre, etc.


Werner Scheff, Juan Fernandez, Wien 1920

€ 10,-

Erstausgabe im Verlag Wiener geografische Anstalt, Altersspuren, vorderes Gelenk beschädigt, Kern fest. Scheff war ein bekannter Trivialautor der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – Unterhaltungs- und Kriminalromane, Drehbücher


Artur Landsberger, Haß, Berlin 1915

€ 10,-

München Verlag Georg Müller, Altersspuren, erstes Gelenk gebrochen, Kern fest: Landsberger (1876-1933) ist vor allem bekannt geworden durch die Berliner Adaption („Berlin ohne Juden“) des Bettauerromans. Auch „Haß – Der Roman eines Deutsch-Engländers aus dem Jahre 1950“ ist als politische Fabel zu lesen.


Carl W. Neumann, Das Geheimnis de Nils

€ 10,-

Thienemanns Verlag Stuttgart (späte 20er frühe 30er des 20. Jahrhunderts), vier farbige Bilder von Karl Mühlmeister, Halbleinen, Rücken etwas eingerissen, ansonsten guter Zustand


Heinrich Suso Waldeck, Die Antlitzgedichte, Wien 1929

€ 10,-

Officina Vindobonensis 1929, 2., geänderte und vermehrte Auflage. Leinen rot mit Goldprägung (Titel und Rücken), sehr guter Zustand. Waldeck (eigentlich Augustin Popp) 1873-1943, Lyriker, Kunsthändler, Komponist (Bankbeamter in Dresden, 1896-1904 Mönch), Bekanntschaft mit Paula von Preradovic, Mitglied der Leo-Gesellschaft, entsprechend konservativ die Dichtung an strenger Form und religiöser Kultur- und Gesellschaftskritik ausgerichtet


Willi Schneider, Karnik, Wien 1947

€ 5,-

Jugend und Volk 1947, Halbleinen mit illustriertem Deckel, sehr guter Zustand


Gobineau, Die Renaissance Insel 1922

€ 10,-

Titel und Einbandgestaltung Walter Tiemann (1876-1951, einer der wichtigsten Grafiker und „Schriftgelehrten“ seiner Zeit), Halbleder mit Rückenvergoldung, sehr gut erhaltener (eine Illustration lose, sonst fester Kern) repräsentativer Band


Juri Semjonow, Die Eroberung Sibiriens. ©1937

€10,-

Deutscher Verlag Berlin, 15.000-20.000, mit 40 Tafeln und 8 Karten, sehr gut erhalten



Wilhelm Hauff, Märchen, Berlin 1923

€ 5,-

Halbleder, Rücken stark berieben, Vergoldung in Spuren erhalten, Wegweiser Verlag, Illustrationen von Adolf Propp


Henry Bénazet, L’Afrique Française en Danger

€ 7,50

Librairie Arthème Fayard, 11. Auflage, © 1947. Henry Bènazet war ein französischer Journalist, der Rechten zugeneigt; in diesem Buch setz er sich mit Geschichte und Aktualität der Nationalitäts- und Separationsbewegungen in Algerien, Tunesien und Marokko auseinander.


Heinrich Frenzel, Schiller unser Befreier

€ 7,50

Deutsche Freiheit Verlag, 1. Auflage 1920

typisch ideologisch-indoktrinierendes Werk aus der Zeit der Weimarer Republik, national, antisemitisch, antisozialistisch, wofür all der arme Schiller herhalten muss


Illustrierte Chronik des Krieges, 1916/1917, III. Jahrgang

€ 45,-

alle 24 Hefte des Jahrgangs in vollständigem aber sehr zerlesenem Zustand, mit gelochtem Sammeldeckel in floralem Muster: gleichzeitig der 13. Jahrgang der Zeitschrift der Franckh’schen Verlagshandlung „Zeiten und Völker“.

Neben den üblichen Franckh-Autoren, die wir von populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen (z. B. Curt Floericke), finden sich in diesen Heften militärisches und politisches Personal als Autoren einer zeittypischen nationalen Propaganda: eine Mischung aus Dokumentation, Indoktrinierung und Gebrauchskunst und -kitsch, reiches Beilagenmaterial.


Konvolut Wienerlieder.Noten, Doblinger, Arion, Hofmeister-Figaro, etc (1910er bis 1950er Jahre

€ 45,-

Es handelt sich durchwegs um vierseitige Heftchen mit den Schlagern der damaligen Größen der Unterhaltungskomposition (Oskar Schima, Robert Stolz, etc.), für Gitarre, Harmonika, etc. gesetzt; ungefähr 120 Heftchen


Conrad von Bolanden, Eine Brautfahrt, Regensburg 1857 (EA)

€ 45,-

Konrad von Bolanden (1828-1920) ist das Pseudonym von Joseph Eduard Konrad Bischoff. Theologe und Schriftsteller, bis 1869 auch Priester – erst Domkaplan in Speyer, dann Administrator in Kirchheimbolanden, dann Pfarrer in Börrstadt am Donnersberg. Die schriftstellerische Tätigkeit wurde vom Vatikan unterstützt, seit 1872 Wirklicher Geheimer Kammerherr des Papstes Pius IX. Ihre Tendenz ist teils sozial und (zeit-)historisch ausgerichtet, aber durchaus ultramontan. Der vorliegende Roman behandelt Luther und die Reformation von einem fundamentalistischen katholischen Standpunkt aus.

Kleinoktav, gut erhalten, die ersten und letzten Blätter etwas angebräunt und fleckig, Seite X des Vorworts mit Brandloch (Zigarette?) 5 mm im Durchmesser. Erstausgabe, Leinen, Goldprägung am Rücken


Georges Duby, Die Zeit der Kathedralen, 1988

€7.50

Reprint des epochalen Werk Dubys im Suhrkampverlag; gut erhalten.


Polina Suslowa, Dostojewskis ewige Freundin – mit Widmung der Frau des Herausgebers

€ 50,-

Appolinarija (Polina) Suslowa war ab 1861 mit Dostojewski bekannt und befreundet, typische Vertreterin der Frauenemanzipation der 60er-Jahre, Mitarbeiterin der "Zeit", in der auch Dostojewski veröffentlichte. Der vorliegende Band beinhaltet eine Novelle der Suslowa ("Der Eine und Einzige"), ihr Tagebuch, Auszüge aus ihrer Korrespondenz mit Dostojewski und anderen und einen Aufsatz von Friedrich Eckstein, der gemeinsam mit René Fülöp-Miller, einem Schriftsteller und Experten für russische Literatur und Gesellschaft, diesen Band herausgab

René Fülöp-Miller (1891-1963), geb. im damaligen Ungarn (heute rumänisch), seit 1908 in Wien, Studium und bei erster schriftstellerischer Tätigkeit Bekanntschaft mit Stefan Zweig. Studienreisen und Bekanntschaften mit der intellektuellen Gesellschaft der Zeit (Schweiz, USA, Russland, Deutschland, Österreich). 1938 Emigration nach USA mit seiner zweiten Frau, dort Lehrtätigkeit

Mit seiner ersten Frau Heddy (Hedy, Hady, geb. Bendiner) war er bis 1936 verheiratet, sie war Opernsängerin in Wien. Der vorliegende Band trägt die Widmung: "Dem lieben Frl. Grell zum Andenken an die Ostern im Luftschutzkeller 1945. Heddy Fülöp-Miller"


Alexander von Gleichen-Russwurm, Elegantiae, Geschichte der vornehmen Welt im klassischen Altertum. Stuttgart 1913

€15,-

Alexander von Gleichen-Rußwurm (1865-1947) war Unternehmer und Literat und ein Urenkel Friedrich Schillers. In seiner literarischen Tätigkeit versuchte er, mit moralischen Ansprüchen und Belehrungen den historischen Werken seines Vorbilds und Vorfahren nachzueifern. Der vorliegende Band gilt als der erste in der sechsbändigen (nicht chronologisch geordneten) Reihe "Geschichte der Europäischen Geselligkeit".

guter Erhaltungszustand, Rücken abgenutzt, Kern fest und tadellos, Kopfgoldschnitt blass


Alexander von Gleichen-Russwurm, Ritterspiegel. Stuttgart 1916

€15,-

Alexander von Gleichen-Rußwurm (1865-1947) war Unternehmer und Literat und ein Urenkel Friedrich Schillers. In seiner literarischen Tätigkeit versuchte er, mit moralischen Ansprüchen und Belehrungen den historischen Werken seines Vorbilds und Vorfahren nachzueifern. Der vorliegende Band gilt als der sechste in der sechsbändigen (nicht chronologisch geordneten) Reihe "Geschichte der Europäischen Geselligkeit".

guter Erhaltungszustand, Rücken abgenutzt, Kern fest und tadellos


Emil Ludwig, Napoleon, Ernst Rowohlt, 1926

€ 10,-

sauber erhaltenes Exemplar, Leinen mit Goldprägung, roter Kopfschnitt etwas verblasst

Emil Ludwig (Emil Cohn, 1881 Breslau – 1948 Moscia bei Ascona), deutscher Schriftsteller mit psychologischer biografischer Haupttätigkeit, davor Journalist, seit 1906 in der Schweiz, seit 1932 schweizer Bürgerrecht, im II. Weltkrieg antifaschistische publizistische Tätigkeit, dann Rückkehr in die Schweiz

Wilhelm Bölsche, Was ist Natur

€ 10,-

Bölsche (1861-1938) Schriftsteller und populärwissenschaftlicher Naturforscher (soweit der Ausdruck Forscher angebracht ist), Als Dichter Vertreter des Naturalismus, als Schriftsteller Verfechter der fortschrittlichsten Theorien seiner Zeit, (Darwin, Haeckel, Rassenhygiene – damals in gewisser Weise synonym mit Volksgesundheit, Volksbildung – initiierte die erste deutsche Volkshochschule und war in der Lebensreformbewegung aktiv. Bölsche war einer der wichtigsaten Autoren des Franckh-Verlags. Der vorliegende Band erschien in Berlin bei Georg Bondi mit Illustrationen von Marie Gey-Heinze (1881-1908, Grafikerin des deutschen Jugendstils).

Buch halbleinen, Einband bestoßen mit Klebeetikett, Vorsatz mit Bibliotheksstempel, Anmerkungen mit Bleistift, sonst gut erhalten.


Adam Müller, Versuch einer neuen Theorie des Geldes mit erklärenden Anmerkungen von Dr. H. Lieser

€ 10,-

Adam Heinrich Müller von Nitterdorf (1779-1829), Schriftsteller, Gelehrter, Diplomat; verkörpert den reaktionären Geist der Romantik in seinen staatstheoretischen und ökonomischen (gegen Smith gerichteten) Schriften. Othmar Spann (1878-1950), (Neu-)Herausgeber dieser Werke im 20. Jahrhundert, Philosoph, Ökonom, gilt als Wegbereiter des ständestaatlichen Austrofaschismus. Helene Lieser (1898-1962) war die erste Frau, die in Österreich zur Dr. rer. pol. promovierte mit der ersten staatswissenschaftlichen Dissertation in Österreich überhaupt. Bis sie Österreich 1938 verlassen musste, arbeitete sie im Bankenwesen, später in den 50er-Jahren in Paris in der International Economic Association.

Das Buch erschien als Band 2 der Reihe „Die Herdflamme“ im Verlag Gustav Fischer in Jena. Der vorliegende Band (Paperback mit Umschlag) ist ungelesen, noch nicht aufgeschnitten.


Josef Victor von Scheffel, Gesammelte Werke, 6. Bände, um 1900

€ 30,-

Leinen, Rotschnitt, reicher Buchschmuck von Curt Liebich, biographische Einleitung von Joannes Proelß; Verlag Adolf Bong und Comp., alle Bände gut und sauber erhalten, verschieden schwachfleckige Bräunungen der Deckel.


William Shaksperes sämmtliche dramatische Werke in drei Bänden, übersetzt von Schlegel, Banda und Voß, Reclam 1882 (?)

€ 35,-

tadelloser Zustand (11x16)


Fritz Reuter Ges. Werke 12 Bände in vier, Bong und Co., um 1900

€ 30,-

gut und vollständig erhalten mit plattdeutschem Wörterbuch in Lasche am Ende und Facsimile eines Briefs Reuters am Anfang des viertes Bandes; erster Band differiert in Aufmachung (etwas älter im Stil – altdeutsch gegenüber gemäßigtem Jugendstil)


Jules Verne, Die großen Seefahrer des 18. Jahrhunderts

€ 30,-

Leipzig, bibliographische Anstalt, um 1900, „Band 35 und 36 von Jules Vernes Reiseromanen, rechtmäßige Ausgabe“; Titelillustration und Textillustration auf der ersten Seite, erschienen um 1900 (Jugendstil, Rechtschreibreform von 1901 nicht berücksichtigt).

Bücher mit Gebrauchsspuren, Gelenke gebrochen, Block fest


Kapitän (Frederick) Marryat, Rattlin, der Reffer, 1890

€ 10,-

Berlin 1890, Verlag Carl Ziegler Nachfolger, 13 x 18, rotes Leinen mit Goldprägung auf Front und Rücken, Buchschnitt marmoriert, floraler Buchschmuck auf Vorsatz und bei Kapitelanfängen. Buch sehr gut erhalten

Frederick Marryat (1792-1848), Seemann (am Ende der Marinekarriere im Kapitänsrang) und Schriftsteller (Bekanntschaft mit Charles Dickens) mit hauptsächlich seefahrerischen Sujets und wurde so Vorbild für Cecil Scott Forester (Hornblower-Zyklus) und Patrick O’Brian (Aubrey-Maturin-Zyklus), die beide ihre Zyklen in der Zeit Marryats spielen lassen. Marryat selbst schrieb keine Zyklen, sondern an den Marktbedürfnissen orientiert, was Themen (z. B. gleich vier Robinsonaden) und Geschwindigkeit der Erscheinung betrifft.


Kapitän (Frederick) Marryat, Jakob Ehrlich, 1890

€ 10,-

Berlin 1890, Verlag Carl Ziegler Nachfolger, 13 x 18, rotes Leinen mit Goldprägung auf Front und Rücken, Buchschnitt marmoriert, floraler Buchschmuck auf Vorsatz und bei Kapitelanfängen. Buch sehr gut erhalten

Frederick Marryat (1792-1848), Seemann (am Ende der Marinekarriere im Kapitänsrang) und Schriftsteller (Bekanntschaft mit Charles Dickens) mit hauptsächlich seefahrerischen Sujets und wurde so Vorbild für Cecil Scott Forester (Hornblower-Zyklus) und Patrick O’Brian (Aubrey-Maturin-Zyklus), die beide ihre Zyklen in der Zeit Marryats spielen lassen. Marryat selbst schrieb keine Zyklen, sondern an den Marktbedürfnissen orientiert, was Themen (z. B. gleich vier Robinsonaden) und Geschwindigkeit der Erscheinung betrifft.


Kapitän (Frederick) Marryat, Königs-Eigen, 1889

€ 10,-

Berlin 1890, Verlag Carl Ziegler Nachfolger, 13 x 18, rotes Leinen mit Goldprägung auf Front und Rücken, Buchschnitt marmoriert, floraler Buchschmuck auf Vorsatz und bei Kapitelanfängen. Buch sehr gut erhalten

Frederick Marryat (1792-1848), Seemann (am Ende der Marinekarriere im Kapitänsrang) und Schriftsteller (Bekanntschaft mit Charles Dickens) mit hauptsächlich seefahrerischen Sujets und wurde so Vorbild für Cecil Scott Forester (Hornblower-Zyklus) und Patrick O’Brian (Aubrey-Maturin-Zyklus), die beide ihre Zyklen in der Zeit Marryats spielen lassen. Marryat selbst schrieb keine Zyklen, sondern an den Marktbedürfnissen orientiert, was Themen (z. B. gleich vier Robinsonaden) und Geschwindigkeit der Erscheinung betrifft.


Kapitän (Frederick) Marryat, Der Pascha, 1890

€ 10,-

Berlin 1890, Verlag Carl Ziegler Nachfolger, 13 x 18, rotes Leinen mit Goldprägung auf Front und Rücken, Buchschnitt marmoriert, floraler Buchschmuck auf Vorsatz und bei Kapitelanfängen. Deckel rechts beschabt und fleckig, sonst gut erhalten

Frederick Marryat (1792-1848), Seemann (am Ende der Marinekarriere im Kapitänsrang) und Schriftsteller (Bekanntschaft mit Charles Dickens) mit hauptsächlich seefahrerischen Sujets und wurde so Vorbild für Cecil Scott Forester (Hornblower-Zyklus) und Patrick O’Brian (Aubrey-Maturin-Zyklus), die beide ihre Zyklen in der Zeit Marryats spielen lassen. Marryat selbst schrieb keine Zyklen, sondern an den Marktbedürfnissen orientiert, was Themen (z. B. gleich vier Robinsonaden) und Geschwindigkeit der Erscheinung betrifft.


Kapitän (Frederick) Marryat, Ardent Troughton, 1890

€ 10,-

Berlin 1890, Verlag Carl Ziegler Nachfolger, 13 x 18, rotes Leinen mit Goldprägung auf Front und Rücken, Buchschnitt marmoriert floraler Buchschmuck auf Vorsatz und bei Kapitelanfängen. Rücken unten etwa drei cm eingerissen, sonst sehr gut erhalten

Frederick Marryat (1792-1848), Seemann (am Ende der Marinekarriere im Kapitänsrang) und Schriftsteller (Bekanntschaft mit Charles Dickens) mit hauptsächlich seefahrerischen Sujets und wurde so Vorbild für Cecil Scott Forester (Hornblower-Zyklus) und Patrick O’Brian (Aubrey-Maturin-Zyklus), die beide ihre Zyklen in der Zeit Marryats spielen lassen. Marryat selbst schrieb keine Zyklen, sondern an den Marktbedürfnissen orientiert, was Themen (z. B. gleich vier Robinsonaden) und Geschwindigkeit der Erscheinung betrifft.


Otto Croy, Das Retina-Buch, 1959

€ 10,-

Buch in sehr gutem Zustand, Bibliotheksvermerke und Schutzfolie, ursprünglicher Schutzumschlag unter Schutzfolie aufkaschiert, Seitenlaschen abgetrennt und auf Vorsatz angebracht, Heering Verlag (fünfte erweiterte Auflage)

Otto Croy (1902 Prag-1977 München), aus künstlerischer Familie, Studium von Physik und Chemie, Universitätsassistent und Lektor und Berlin, sehr bald Tätigkeit als Bildjournalist und (Chef-)Redakteur diverser Fotozeitschriften tätig. 1945 bis 1949 Bildberichterstatter für die RAVAG – aus dieser Zeit stammen die bekannten Aufnahmen vom zerstörten Nachkriegswien


Otto Croy, Fotokniffe, 1963

€ 10,-

Buch in sehr gutem Zustand, Bibliotheksvermerke und Schutzfolie, ursprünglicher Schutzumschlag unter Schutzfolie aufkaschiert, Seitenlaschen abgetrennt und auf Vorsatz angebracht, Knapp Verlag (Überarbeitung der Bücher „Hunderterlei Fotokniffe, Bd. I und Bd. II, 1936 und 1943)

Otto Croy (1902 Prag-1977 München), aus künstlerischer Familie, Studium von Physik und Chemie, Universitätsassistent und Lektor und Berlin, sehr bald Tätigkeit als Bildjournalist und (Chef-)Redakteur diverser Fotozeitschriften tätig. 1945 bis 1949 Bildberichterstatter für die RAVAG – aus dieser Zeit stammen die bekannten Aufnahmen vom zerstörten Nachkriegswien


Otto Croy, Das fotografische Portrait am Beispiel großer Meister, 1957

€ 10,-

Buch in sehr gutem Zustand, Bibliotheksvermerke und Schutzfolie, ursprünglicher Schutzumschlag unter Schutzfolie aufkaschiert, Seitenlaschen abgetrennt und auf Vorsatz angebracht, Heering Verlag

Otto Croy (1902 Prag-1977 München), aus künstlerischer Familie, Studium von Physik und Chemie, Universitätsassistent und Lektor und Berlin, sehr bald Tätigkeit als Bildjournalist und (Chef-)Redakteur diverser Fotozeitschriften tätig. 1945 bis 1949 Bildberichterstatter für die RAVAG – aus dieser Zeit stammen die bekannten Aufnahmen vom zerstörten Nachkriegswien


Otto Croy, alles über NAHaufnahmen, 1960

€ 10,-

Buch in sehr gutem Zustand, Bibliotheksvermerke und Schutzfolie, ursprünglicher Schutzumschlag unter Schutzfolie aufkaschiert, Seitenlaschen abgetrennt und auf Vorsatz angebracht, Heering Verlag

Otto Croy (1902 Prag-1977 München), aus künstlerischer Familie, Studium von Physik und Chemie, Universitätsassistent und Lektor und Berlin, sehr bald Tätigkeit als Bildjournalist und (Chef-)Redakteur diverser Fotozeitschriften tätig. 1945 bis 1949 Bildberichterstatter für die RAVAG – aus dieser Zeit stammen die bekannten Aufnahmen vom zerstörten Nachkriegswien


Otto Croy, Fototechnik mit allen Registern, 1962

€ 10,-

Buch in sehr gutem Zustand, Bibliotheksvermerke und Schutzfolie, ursprünglicher Schutzumschlag unter Schutzfolie aufkaschiert, Seitenlaschen abgetrennt und auf Vorsatz angebracht, Heering Verlag

Otto Croy (1902 Prag-1977 München), aus künstlerischer Familie, Studium von Physik und Chemie, Universitätsassistent und Lektor und Berlin, sehr bald Tätigkeit als Bildjournalist und (Chef-)Redakteur diverser Fotozeitschriften tätig. 1945 bis 1949 Bildberichterstatter für die RAVAG – aus dieser Zeit stammen die bekannten Aufnahmen vom zerstörten Nachkriegswien


Max Wilhelm Meyer, Weltuntergang, 1909, Franckhsche Verlagsbuchhandlung - Kosmos Gesellschaft der Naturfreunde

€ 7,50

Leinen, floraler Buchschmuck auf Vorsatz, gut erhalten

Meyer, Bölsche, Francé, Floericke und andere, im Verein mit dem Franckh-Verlag, trugen wesentlich zur Popularisierung der Naturwissenschaften für ein deutschsprachiges Publikum bei. Die Vereins- und Lebensgeschichten sind dabei voll von bürgerlichen Widersprüchen und Idealen.


Max Wilhelm Meyer, Kometen und Meteore, 1906, Franckhsche Verlagsbuchhandlung - Kosmos Gesellschaft der Naturfreunde

€ 5,-

broschürt, Rücken und Deckel teilweise gelöst und eingerissen,

Meyer, Bölsche, Francé, Floericke und andere, im Verein mit dem Franckh-Verlag, trugen wesentlich zur Popularisierung der Naturwissenschaften für ein deutschsprachiges Publikum bei. Die Vereins-und Lebensgeschichten sind dabei voll von bürgerlichen Widersprüchen und Idealen.


Robert Henseling, Welteninseln, 1931, Franckhsche Verlagsbuchhandlung - Kosmos Gesellschaft der Naturfreunde

€ 7,50

Leinen, ein Umschlagbild in Tiefdruck und 36 Abbildungen, gut erhalten

Meyer, Bölsche, Francé, Floericke und andere, im Verein mit dem Franckh-Verlag, trugen wesentlich zur Popularisierung der Naturwissenschaften für ein deutschsprachiges Publikum bei. Die Vereins-und Lebensgeschichten sind dabei voll von bürgerlichen Widersprüchen und Idealen.


Kurt Floericke, Zwischen Pol und Äquator. Tiergeographische Lebensbilder, 1926, Franckhsche Verlagsbuchhandlung - Kosmos Gesellschaft der Naturfreunde

€ 7,50

in Leinen gebundenes Heft, mit 14 Abbildungen und Kärtchen und einem farbigen Umschlagbild nach einem Aquarell von Rudolf Oeffinger, gut erhalten

Meyer, Bölsche, Francé, Floericke und andere, im Verein mit dem Franckh-Verlag, trugen wesentlich zur Popularisierung der Naturwissenschaften für ein deutschsprachiges Publikum bei. Die Vereins-und Lebensgeschichten sind dabei voll von bürgerlichen Widersprüchen und Idealen.


Kurt Floericke, Tiervater Brehm. Seine Forschungsreisen – ein Gedenkblatt zum 100.Geburtstag, 1929, Franckhsche Verlagsbuchhandlung - Kosmos Gesellschaft der Naturfreunde

€ 7,50

in Leinen gebundenes Heft, mit einem farbigen Umschlagbild von Professor A. Wagner, einer Zeichnung von W. PLanck, zwei Karten und zwölf Abbildungen, gut erhalten

Meyer, Bölsche, Francé, Floericke und andere, im Verein mit dem Franckh-Verlag, trugen wesentlich zur Popularisierung der Naturwissenschaften für ein deutschsprachiges Publikum bei. Die Vereins-und Lebensgeschichten sind dabei voll von bürgerlichen Widersprüchen und Idealen.


Franz Karl Ginzkey, Der seltsame Soldat, 1925

€ 7,50

Erstausgabe bei Staackmann, schwarzes Leinen mit aufkaschierter Titelvignette, Goldprägung auf Frontdeckel und Rücken, schwarzer Kopfschnitt, guter Erhaltungszustand, Deckel ganz leicht berieben, Widmung mit Tinte, Stempel der Buchhandlung, Bleistiftvermerk


Carleton Mabee, Sam. F. B. Morse – Der amerikanische Leonardo, 1951

€ 7,50

Leinen mit Goldprägung, Bibliotheksstempel, gut erhalten


Franz Graf Zedtwitz, Im Banne der Pole, 1938

€ 7,50

Leinen, Deckel leicht berieben, Block in sehr schönem Zustand


Sven Hedin, Von Pol zu Pol, 1911

€ 7,50

Erstausgabe bei Brockhaus, Leinen, Deckel stockfleckig, erstes Gelenk gebrochen, Block leicht verschmutzt, mit Illustrationen von Erich Gruner und Fotos, einer Reproduktion einer Zeichnung des Autors


Robert Gruen, Madonnen Hexen Göttinnen, 1945

€5,-

Ibis Verlag published under information services branch permit no. 79, Gebrauchsspuren, Halbleinen, grün

1946 wurde das Buch durch ein Gerichtsurteil beschlagnahmt wegen der Schilderung eines Bordells.


Alois Theodor Sonnleitner, Die Hegerkinder in der Lobau, 1924

€ 15,-

Wien, Deutscher Verlag für Jugend und Volk, Bilder von Franz Roubal, Ummschlagbild von Ernst Kutzer

Sonnleitner (1869 Pardubitz-1939 Perchtoldsdorf), eigentlich Alois Tlučhoř, Lehrer und Schuldirektor in Wien, als Schriftsteller bekannt vor allem durch die Trilogie „Die Höhlenkinder“, auch die Hegerkinder liegen als Trilogie vor (Hegerkinder von Aspern, Hegerkinder in der Lobau, Hegerkinder im Gamsgebirge). Beide Zyklen sind durch etwas aufdringliche Belehrung und ausführliche (lokal-)historische Bezüge gekennzeichnet


Hans Ludwig Rosegger, Achaz Hasenhüttl und die Weltgeschichte, 1925

€ 10,-

sehr schönes gut erhaltenes Exemplar. Hans Ludwig Rosegger (1880-1929), Sohn von Peter Rosegger, studierte Jura und wollte eigentlich Staatsrechtler werden, seit 1910 Chefredakteur der Zeitschrift „Heimgarten“, von Peter Rosegger gegründet., gab ihr eine deutschnationale Ausrichtung


Robert Hohlbaum, Deutsche Gedichte, 1916

€ 7,50

Karton, broschürt, Gebrauchsspuren (nicht sauber aufgeschnitten, hinterem Deckel fehlt ein kleines Eck), Block fest, Staackmann Verlag

Robert Hohlbaum (1886 Jägerndorf/Krnov-1955 Graz), als österreichischer Schriftsteller mit großdeutscher, liberaler Ausprägung – in der Monarchie für deutsche Intellektuelle üblich, in Faschismus und zweiter Republik nach der einen wie der anderen Richtung hin verdächtig. Hohlbaum wurde jedenfalls 1942 deutscher Staatsbürger und Direktor der Landesbibliothek Weimar, blieb auch nach dem Krieg in Weimar – Bekanntschaft mit Hanns Cibulka –, wenn auch seine literarische Produktion (z. B. 1950 Tedeum, ein Roman über Anton Bruckner) in der Ostzone keine Verbreitung fand; 1951 Rückkehr nach Graz.


Arthur Trebitsch, Galileo Galilei, 1920 (zweite Auflage)

€ 25,-

Karton, broschürt, etwas gebräunt, gut erhalten, Antaios Verlag

Arthur Trebitsch (1880 Wien-1927 Eggersdorf bei Graz), die tragische Gestalt der Trebitsch-Brüder (Siegfried Trebitsch, Übersetzer Bernard Shaws, Bekannter Werfels und Mahler-Werfels, 1869-1956), Antisemit und Förderer Hitlers, obwohl selbst Jude: keine Anerkennung als Schriftsteller, was zu Prozessen mit Kritikern und öffentlicher Demütigung führt. Sein Antisemitismus ist mit Zeichen von pathologischer Paranoia verbunden (Juden suchten ihn mit elektrischen Strahlen zu vergiften, er selbst sei erwählt, die arische Rasse zu retten), seine deutschnationale Ausrichtung bringt in zeitweise mit Anton Wildgans und Mirko Jelusich zusammen


Meine Wasserkur, durch mehr als 35 Jahre erprobt und geschrieben zur Heilung der Krankheiten und Erhaltung der Gesundheit von Msgr. Sebastian Kneipp, päpstlicher Geheimkämmerer, Pfarrer in Wörishofen; 1895 (57. Auflage), mit dem Bildnisse des Verfassers (neueste photographische Aufnahme von 1894)

€ 10.

Leinen mit starken Gebrauchsspuren, Rücken und Deckel gebräunt, Block fest (zwei Seiten des Inhaltsverzeichnisses lose und eingerissen), Vorsatz mit floralem Muster, Photo mit Seidenpapierhemdchen abgedeckt, populäre Illustrationen im Stil der Zeit


Karl v. Wildinghof-Planner, Das Kind – der Mutter Glück, der Mutter Sorge, 1910

€ 20,-

Wien, Graz, Verlagsbuchhandlung „Styria“, k- k- Universitätsdruckerei „Styria“. Karton, Broschüre, Deckel mit Wasserfleck (etwa 3 x 3), ansonsten sehr gut erhalten, Buchschmuck im Stil der Zeit (Jugendstil); ebenso im Stil der Zeit die Ratschläge inklusive gemäßigter Befürwortung der körperlichen Züchtigung. Erstausgabe


N. Batista, Die Selbstbewahrung oder der Mensch und sein Geschlecht – Bewährte Ratschläge bei allen Geschlechtskrankheiten; über Geschlechtsreife, Liebe und Ehegeheimnisse, sowie Folgen der Selbstbefleckung, Geschlechtsausschweifung und Ansteckung. Ratgeber für junge Leute, Verlobte u. Eheleute. Verfaßt und ergänzt von Dr. L. Svoboda. Mit vielen Abbildungen. Prag. Verlagsbuchhandlung Rudolf Storch in Karolinenthal

€ 20,-

ausgezeichneter Erhaltungszustand, 13 x 18, nach 1901 und vor 1918; inhaltlich aufklärerisch bis skurill


Karl Freiherr von Werkmann, Der Feldzug der Lüge

€ 10,-

Broschüre des Reichsbunds der Österreicher, zur unentgeltlichen Weitergabe aufgelegt, ohne Jahresangabe. Erschienen nach dem Tod Karls und zu seinem Andenken und der Rechtfertigung der Politik seines Sohns Otto (in der Broschüre als Otto von Österreich bezeichnet); Karl Werkmann war der letzte Sekretär Kaiser Karls, der Reichsbund der Österreicher (1921 bis 1938) trat öffentlich für die Restauration der Habsburgermornarchie ein.


Narrenabend des Wiener Schubertbundes, Einladung in die Sofiensäle 1927

€ 10,-

Einladung in Form eines komischen Couplets oder Miniaturdramas und unter dem Ballmotto „Panchinesischer Kongress 1927 oder Seid umschlungen Millionen Chineser“, gut erhaltenes Exemplar von bildungsbürgerlichem Herrenhumor, vom Stammtisch nicht weit entfernt


Gustav Meyrink, Das grüne Gesicht, 1917

€ 7,50

flexibler Leinenband, Rücken etwas eingerissen, Block intakt, Kurt Wolff Verlag, insgesamt schönes Exemplar


Carl Franz van der Velde, Die Eroberung von Mexico. Ein historisch-romantisches Gemälde aus dem ersten Viertel des sechzehnten Jahrhunderts. Erster Theil. 1826

€ 15,-

Kartonbändchen aus der Reihe Neueste Männerbibliothek, Nr. 36, des Verlags L. Mausberger, k. k. privil. Buchdrucker, . Abgegriffenes, aber insgesamt gut erhaltenes Exemplar, stockfleckig, Bindung einer Lage gelockert


Paul Heyse, Jugenderinnerungen und Bekenntnisse, 1900

€ 20,-

dritte Auflage bei Wilhelm Hertz (Bessersche Buchhandlung), dunkelrotes Leinen mit Goldprägung auf Front und Rücken, (dunkelroter?) Kopfschnitt verstaubt, Buchschnitt marmoriert, sehr schön erhaltenes Exemplar


Walther Victor, General und die Frauen. Vom Erlebnis zur Theorie, 1932

€ 10,-

Sehr schöner Leinenband mit Rotprägung, schwarzer Kopfschnitt. Victors Buch über Friedrich Engels ist der Versuch, sich sowohl biographisch, theoretisch und wissenschaftlich wie auch künstlerisch und journalistisch zu nähern. Victor (1895-1971) war SPD-Politiker, Journalist, Herausgeber, nach der Machtergreifung der Nazis illegal tätig, 1935 verhaftet, nach der Freilassung Exil in der Schweiz und den USA, 1947 Rückkehr, Ministerialrat in der sächsischen Landesregierung, Eintritt in die SED, Schriftsteller und Schriftstellerfunktionär, kulturpolitische Querelen mit Becher.


Franz Kafka, In der Strafkolonie. Mit den Zeichnungen von Hans Fronius, 1982

€10,-

Edition Hilger, Schwarzer Leinenband mit Schutzumschlag sehr gut erhalten


Edgar Weyrich, Straße und Museum als Geschichtsquelle – gezeigt an dem Beispiele Wien, 1926

€ 10,-

ausgezeichnet erhaltenes Exemplar aus dem Schulwissenschaftlichen Verlag Haase (Wien, Prag, Leipzig), Halbleinen mit Goldprägung


Paul Cauer, Die Kunst des Übersetzens, 1909

€ 10,-

Leinenband, gut erhalten mit Schulbibliotheksvermerken (Signatur mit Tinte auf Front, Gummistempelabdruck innen)


Paul Cauer, Grammatica militans, 1912

€ 10,-

Leinenband, gut erhalten mit Schulbibliotheksvermerken (Signatur mit Tinte auf Front, Gummistempelabdruck innen)


Peter (P. K.) Rosegger, Ausgewählte Schriften, Waldheimat, 2 Bände

€ 25

Verlag Hartleben Wien, Pest Leipzig, Erinnerungen aus der Jugendzeit Band 1 Kindesjahre1900 13. Aufl., Band 2 Lehrjahre 1896 9. Aufl.; Leinen mit Gold- und Silberprägung, marmorierter Schnitt ausgebleicht. Lesebändchen nur im 2. Band, guter Allgemeinzustand; P. K. (Peter Kettenfeier) ist ein Pseudonym, das Rosegger verwendete (eigentlich Roßegger, aber es gab in Alpl noch fünf weitere Peter Roßegger, mit denen er nicht verwandt war).

 

Robert Harborough Sherard, Das Leben Oscar Wildes

€ 35,-

Zwei Bände im Wiener Verlag nach 1906 und vor 1915, wahrscheinlich 1908; flexibles genarbtes Leinen mit Goldprägung auf Front und Rücken. Im ersten Band fehlt das Frontispiz, ansonsten sehr schöner Zustand mit Bleistiftnotizen und Eigentumsvermerken „Thea Bosse 1915“, schön gemusterter Vorsatz, Kopfgoldschnitt


Homer, Ilias, um 1900

€ 10,-

Max Hesses Verlag Leipzig, übersetzt von Johann Heinrich Voß, Abdruck der ersten Ausgabe; Leinen, Stil der Jahrhundertwende


Philipp Galen, Der Irre von St. James, um 1900

€25,-

Bad XIX – XXI der Sammlung Prochaska „klassische Romane der Weltliteratur“, Verlag von Karl Prochaska, k- u- k- Hofbuchhandlung in Wien, Leipzig, Teschen. Schönes gut erhaltenes Jugenstilexemplar, Leinen, Goldprägung auf Front und Rücken. Floral gemusterter Vorsatz, Jugendstildesign auch für die Frakturschrift.


Supplemente zu Schillers Werken, Nachlese, Band 4, 1858

€ 10,-

Cotta`sche Verlagsbuchhandlung, herausgegeben von Karl Hoffmeister im Einverständnis und unter Mitwirkung der Familie Schillers; gut erhalten

 

 

   

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