Die geheiligten Monster der US-Politik
Dienstag, den 27. Juli 2010 um 13:11 Uhr
Kurt Lhotzky
R. J. Ellory, Vergib uns unsere Sünden
Goldmann / € 10,30 (Taschenbuchausgabe) 668 Seiten
Washington, D.C., irgendwann in der Gegenwart. Mitten während des Wahlkampfs für die Midterm-Elections erschüttern grausame Frauenmorde die US-Hauptstadt. Bald ist den ermittelnden Kriminalbeamten des 2. Reviers klar, dass ein Serienmörder umgeht. Als Detective Miller bei seinen Ermittlungen tiefer an der Oberfläche der Fälle kratzt, kommen eigentümliche Gemeinsamkeiten der Opfer zum Vorschein: Alle scheinen aus dem Nichts aufgetaucht zu sein, ihre Vorgeschichten lassen sich nicht rekonstruieren, Daten und Dokumente verschwinden …
Mittelamerika, in den 80er Jahren. Mit enormem Aufwand destabilisieren amerikanische Geheimdienste Nicaragua, Honduras und Guatemala. Im Namen der „Eindämmung des Kommunismus“ werden die nicaraguanischen Contras militärisch und finanziell unterstützt. Die von den USA ausgehaltenen Banden bringen im Lauf des sogenannten „Contra-Kriegs“ 60.000 Menschen um, hunderttausende Menschen flüchten aus ihren Siedlungen.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. Juli 2010 um 13:23 Uhr
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Der Täuscher
Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 13:41 Uhr
Daniel Scepka
Jefferey Deaver, Der Täuscher
Blanvalet / € 10,30 (Taschenbuchausgabe) 544 Seiten ISBN 978-3764502966
Dieses Buch ist auch gebunden erhältlich! (€ 19,50)
Das Wissen Macht bedeutet, ist in der Zwischenzeit jedem klar. Nicht klar ist jedoch wieviel Macht es bedeuten kann - insbesondere dann, wenn es in die falschen Hände gerät. Etwa in die eines Mörders.
In "Der Täuscher" bekommen es der geniale Lincoln Rhymes und die schöne Polizistin Amelia Sachs mit einem Verbrecher zu tun, der seinesgleichen sucht, denn traut man allen vorhandenen Daten (etwa den Beweisen, die man am Tatort eingesammelt hat), so scheinen sämtliche Gewaltakte auf unterschiedliche Urheber zurückzugehen. Sie besitzen noch nicht einmal ein gemeinsames und für alle sofort ersichtliches Muster, nach dem die Polizei suchen könnte. Bei genauerer Betrachtung fällt höchstens einmal auf, dass es kaum je zuvor eindeutigere Hinweise auf die (vermeintlichen) Verbrecher gab.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. Juli 2010 um 12:47 Uhr
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Eine großartige Liebesgeschichte
Freitag, den 09. Juli 2010 um 10:08 Uhr
Kurt Lhotzky

Alix Kates Shulman, Zu lieben was ist
Bastei Lübbe / € 17,50 272 Seiten ISBN 978-3785724019
Alix Kates Shulman ist in den USA eine bekannte Größe: Vorkämpferin der Frauenbewegung, Autorin eines der ersten Romane, der aus der Frauenbewegung hervorgegangen ist („Memoirs of an Ex-Prom Queen)“, Biographin der bedeutenden amerikanischen Anarchistin Emma Goldman,
Bastei Lübbe stellt sie nun einem breiten deutschsprachigen Publikum mit einem außergewöhnlichen Roman vor: Der autobiographischen Liebesgeschichte „Zu lieben was ist“. Ausgangspunkt der Buches ist der schreckliche Unfall ihres zu diesem Zeitpunkt 75jährigen Mannes Scott (sie selbst ist 72). Er stürzt im gemeinsamen Ferienhaus über eine meterhohe Treppe und erleidet neben Knochenbrüchen auch schwere Hirnverletzungen.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 13:38 Uhr
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Oceania: Die Prophezeihung
Dienstag, den 27. Juli 2010 um 10:06 Uhr
Isabella Zenk
Hélène Montardre, Oceania: Die Prophezeihung
Kosmos / € 15,40 (Gebunden) 315 Seiten ISBN 978-3440122327
In "Die Prophezeihung" beschäftigt sich Hélène Montardre mit den Auswirkungen des Klimawandels in naher Zukunft. In Ihrem Buch erzählt sie die Geschichte eines vor den Folgen eben dieses Wandels flüchtenden Mädchens Flavia, die sich, mit einer Gruppe anderer Europäer, trotz eines generellen Einreiseverbots in die USA aufmacht um die vermeintlich sicherere amerikanische Küste über den Seeweg zu erreichen. Noch bevor sie allerdings anlegen, reißt eine mächtige Welle das Mädchen ins Meer und macht so ihre ohnehin verzwickte Lage noch schrecklicher.
Ein Amerikaner, Chris, findet sie und nimmt die geschockte Flavia bei sich in New York auf. Erst nach und nach wird den jungen Leuten, der illegal Eingereisten und dem jungen Staatsbürger, der Ernst der Lage in der Stadt bewusst; die ständigen Kontrollen durch die Einwanderungspolizei, die Militärpatroullien und nicht zuletzt die zu Hunderten geflüchteten Europäer, die sich im Untergrund versteckt halten.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 27. Juli 2010 um 12:50 Uhr
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Ein visuelles Panorama der Sowjet-Geschichte
Freitag, den 09. Juli 2010 um 10:19 Uhr
Kurt Lhotzky
David King, Roter Stern über Russland
Mehring / € 41,10 > 550 Schwarz/weiß- und Farbabbildungen! ISBN 978-3-88634-091-0
»Roter Stern über Russland« ist eine fesselnde visuelle Geschichte der UdSSR von 1917 bis zum Tode Stalins. Der aufrüttelnde, dem Cinéma Vérité ähnliche Stil versetzt den Betrachter mitten hinein in die umwälzenden Ereignisse, die für die Bürger des ersten Arbeiterstaates der Welt mit Hoffnungen, Chaos, Heroismus und Schrecken verbunden waren. Revolutionären Erschütterungen folgen Bürgerkrieg und Hungersnot; Stalins Großem Terror der 1930er Jahre die brutale Invasion der Nazis. Mit dem Intrigenspiel, das den Tod des Diktators 1953 umgab, schließt der Bildband.
Mehr als 550 Plakate, Fotografien und Zeichnungen sind hier in höchster Qualität wiedergegeben, begleitet von kenntnisreichen und informativen Texten. Viele der Bilder sind hier zum ersten Mal zu sehen. Ausgehend von den großen historischen Ereignissen, richtet der Autor den Fokus auf einzelne Ereignisse und Schicksale. So entreißt er, gestützt auf das Wirken der hervorragendsten sowjetischen Designer, Künstler und Fotografen des 20. Jahrhunderts viele vergessene Helden und auch Verbrecher der Vergessenheit.
David King ist Herausgeber von »Stalins Retuschen« und »The Victims of Stalin« (2003) sowie zahlreicher weiterer Bücher über die Sowjetunion. Er war Leiter des Kunstressorts bei der Sunday Times von 1965 bis 1975 und besitzt eine der bedeutendsten Sammlungen russischer revolutionärer Kunst.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Juli 2010 um 14:04 Uhr
Das Rätsel des Altonaer Blutsonntags
Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 22:15 Uhr
Kurt Lhotzky
Brack, Robert
Blutsonntag
Roman Edition Nautilus, EUR 14,30

Robert Brack, dessen 2008 erschienener dokumentarischer Kriminalroman „Und das Meer gab seine Toten wieder“ ein realistisches und beklemmendes Bild der niedergehenden Weimarer Republik zeichnete, hat eine der Figuren dieses Romans nun zur Heldin seines neuen Romans „Blutsonntag“ gemacht. Klara Schindler, die widerborstige kommunistische Journalistin der „Hamburger Volkszeitung“, recherchiert auf eigene Faust, was tatsächlich am „Altonaer Blutsonntag“ geschah.
Am 17. Juli 1932 hatten die Nazis den vorgezogenen Reichstagswahlkampf als Vorwand gewählt, um einen Aufmarsch in Altona durchzuführen, das damals noch nicht zu Hamburg gehörte. Die Arbeiterviertel der Stadt waren Hochburgen von KPD und SPD, auch wenn sich zunehmend Arbeitslose in der NSDAP organisierten. 7.000 Nazis – darunter SA- und SS-Verbände – marschierten, begleitet von geringen Polizeikräften, in die proletarischen Stadtviertel ein. Nachdem es zu Schmähungen und dem Skandieren antifaschistscher Sprechchöre gekommen war, attackierten Angehörige des Altonaer SA-Sturms 1 Passantinnen und Passanten. Es gab die ersten Schwerverletzten, Mitglieder der Arbeiterparteien und ihrer Selbstverteidigungsorganisationen konnten die Nazis aber letztlich
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 22:26 Uhr
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